Wie mein „Zweigestirn“ entsteht:

Dem Zweigestirn ist anzusehen, dass es viele unterschiedliche Arbeitsschritte  braucht, bis es an einer Wand sein außergewöhnliches Lichtspiel zeigen kann.
Am Anfang liegt ein großes Kupferblech vor mir, aus dem ich Formen ausschneide, die Lampenschirme. Die Formen schmiede ich zu dreidimensionalen Schnecken. Sowohl die Schnecken als auch die Schneckenfüße vergolde ich mit Blattgold, genauer gesagt Doppeldukatengold.

Damit die Oberflächen nicht leiden, folgt eine Versiegelung mit Schellack.

In die Eisentonne, in der sich die Elektrik verbirgt, scheide ich Linien, aus denen ebenfalls Licht strahlen kann.
Damit ein schöner Kontrast zur Goldoberfläche der Schnecken entsteht, roste ich das Eisen, bis ein sattes Braun entsteht. Dazu behandele ich die Tonnen erst mit Säure und gieße sie dann etliche Male mit Wasser: im Garten ganz profan mit einer Gießkanne. Danach lasse ich sie zwischendurch trocknen. So lange, bis mir der Braunton gefällt.

Die Lampe wird mit feinen Eisendrähten befestigt, die um eine Schraube der kleinen Schnecke gewickelt sind. Der Lichteffekt auf dem Foto entsteht durch eine herkömmliche klare 40 Watt Tropfenglühbirne, mit Halogenleuchtkörpern lassen sich noch andere Lichtspiele erzielen.

Und am Ende sieht das Zweigestirn dann so aus:

LeuchtengestirnVonVorne20
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